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Da die Streitkräfte der Huthi weiterhin eine Bedrohung für die Schifffahrt im Roten Meer darstellen, waren bis zum 27. fast 20 % der weltweiten Containerflotte, das entspricht 364 extrem großen Containerschiffen mit einer Gesamttragfähigkeit von mehr als 2,5 Millionen TEU, gezwungen, ihre Route zu ändern und um das Kap der Guten Hoffnung zu segeln. Experten weisen darauf hin, dass die Frachtraten kurzfristig hoch bleiben werden, da sich der globale Schiffsverkehr nicht so schnell umstellen lässt wie ein Lichtschalter. Die größten Auswirkungen dieser Situation werden voraussichtlich in den nächsten sechs Wochen zu spüren sein.
Da sich die Situation im Suezkanal ändert, bereiten sich Maersk und CMA CGM darauf vor, die Schifffahrt im Roten Meer unter militärischer Eskorte wieder aufzunehmen. Schätzungen aus dem Flugplan von Maersk zufolge haben fast alle Containerschiffe der Reederei von Asien nach Europa ihre Routen durch den Suezkanal wieder aufgenommen, nur wenige haben sich für eine Umfahrung des Kap der Guten Hoffnung entschieden.
Yadwill, Executive Vice President für Seelogistik beim Speditionsriesen Kuehne + Nagel, sagte jedoch, die größten Auswirkungen könnten in den nächsten sechs Wochen spürbar sein. Da sich die globale Schifffahrt nicht schnell umstellen könne, müssten die globalen Schifffahrtsrouten neu angepasst werden. Er prognostizierte, dass die Umleitung zu Platzmangel auf Containerschiffen, Schwierigkeiten bei der Abfertigung leerer Container und einem starken Anstieg der kurzfristigen Frachtraten führen könne.
Bis zum 27. waren fast 20 % der weltweiten Containerflotte und etwa 364 extrem große Containerschiffe mit einer Ladekapazität von mehr als 2,5 Millionen TEU gezwungen, ihre Route zu ändern und das Kap der Guten Hoffnung zu umfahren.
Der Leiter des Schifffahrtsgeschäfts von Flexport sagte, dass die Reeder begonnen hätten, eine Raumrationierung für Vertragskunden einzuführen. Obwohl der Vertrag beispielsweise den Kunden zehn Versandplätze pro Monat zu einem niedrigeren Vertragspreis versprach, können jetzt nur noch fünf Versandplätze zum Vertragspreis ausgeführt werden, und die verbleibenden Container müssen zum höheren Spot-Frachtsatz abgerechnet werden.
Aufgrund des Mangels an Frachtraum versuchen Exporteure, vor dem Frühlingsfest Frachtraum von China nach Europa zu buchen. Branchenkenner sagten, dass Frachteigentümer jeden Frachtraum neu bestätigen müssen, da sich Transportpläne und -routen ändern können. Um Platz zu sichern, müssen Frachteigentümer solche Maßnahmen ergreifen. Kleine Exporteure laufen besonders Gefahr, dass Reedereien Frachtraum stornieren.