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Am 8. November kam es in Lissabon, der Hauptstadt Portugals, zu massiven Demonstrationen, bei denen Zehntausende auf die Straße gingen, um gegen die von der Mitte-Rechts-Regierung vorgeschlagenen Arbeitsrechtsreformen zu protestieren. Die Demonstranten äußerten ihre große Unzufriedenheit mit den Reformen und forderten die Regierung auf, das Paket zurückzuziehen, mit der Begründung, dass es die Arbeitnehmerrechte erheblich untergraben würde.
Nach Angaben der BBC wurden die Proteste von der General Confederation of Labour (CGT), Portugals größter Gewerkschaft, organisiert. Ihr Vorsitzender Tiago Oliveira bezeichnete die Reformen als „einen der größten Angriffe auf die Arbeitnehmer“ in Portugal und kündigte für den 11. Dezember einen großen Streik an.
Die Nationale Union der Hafenmanager (SNTAP) hat bestätigt, dass der Streik der portugiesischen Hafenmanager bis zum 13. Dezember andauern wird.
Die geplanten Streiktermine sind der 21.-22., 25.-26. und 28.-29. November, gefolgt von weiteren Streiks am 2.-4., 9., 12. und 13. Dezember.
Jede Streikperiode dauert von 00:00 bis 24:00 Uhr. Diese Daten stellen sechs verschiedene Phasen der Störung dar, wobei die Streiks ein bis drei Tage dauern.
Darüber hinaus haben belgische Bürger Bedenken hinsichtlich der Sozial- und Wirtschaftspolitik der Regierung geäußert, und die drei großen Gewerkschaften planen, durch einen dreitägigen Streik vom 24. bis 26. November noch mehr Druck auf die Regierung auszuüben.
