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Mehr als 1.900 Container wurden vom griechischen Zoll beschlagnahmt, im Wert von mehr als 700 Millionen Euro!

SDI Logistics Co., Ltd | Sep 17, 2025

Nach Angaben der Europäischen Staatsanwaltschaft (EPPO) beschlagnahmte die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) am 15. September nach der Razzia im Juni (Operation Calypso), bei der fast 500 Container beschlagnahmt wurden, weitere 1.935 Container, die aus China im Hafen von Piräus, Griechenland, ankamen.

Bis heute hat die Gesamtzahl der bei dieser Operation beschlagnahmten Container 2.435 erreicht, was Operation Calypso zur bisher größten Containerbeschlagnahme in der Europäischen Union macht!

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Im Juni dieses Jahres startete die Europäische Union die Operation Calypso, eine gemeinsame Untersuchung in 14 Ländern. Die Untersuchung deckte einen wichtigen Fall auf, in den ein chinesischer Rädelsführer namens „Kelly“ verwickelt war, der in Schmuggel, Mehrwertsteuerbetrug, Amtsbestechung und -korruption sowie Geldwäsche verwickelt war.

Während der Operation beschlagnahmte die EU eine große Menge illegal importierter chinesischer Textilien, Schuhe, E-Bikes und fast 500 Container. Zehn an dem Fall beteiligte Personen, darunter griechische Zollbeamte und Makler, wurden festgenommen.

Der Fall sorgte für Aufsehen. Den Angaben zufolge handelte es sich dabei um enorme Mittel. Allein die anfängliche Beschlagnahmung von fast 500 Containern offenbarte ein 250-Millionen-Euro-Problem. Außerdem wurde das „schwarze Zollloch“ in der grenzüberschreitenden Logistik aufgedeckt und wie der chinesische Rädelsführer ein EU-Steuerbetrugsimperium im Wert von 700 Millionen Euro aufgebaut hatte.

 

 

Im Zuge der Vertiefung der Ermittlungen erklärte die EUStA in ihrer jüngsten Mitteilung, dass sich die Folgeermittlungen auf mehrere kriminelle Netzwerke konzentrierten. Diese Netzwerke, die hauptsächlich von ethnischen Chinesen kontrolliert werden, verwalten den gesamten Warenfluss aus China in die EU, einschließlich der Verteilung in den EU-Mitgliedstaaten und des Endverkaufs an Verbraucher.

Während dieses Prozesses wandten die kriminellen Banden verschiedene Taktiken an, um Zölle zu umgehen, groß angelegten Mehrwertsteuerbetrug zu begehen, Geld zu waschen und Gewinne nach China zurückzuführen.

Während dieser Folgeuntersuchung-wurden weitere 1.935 entsprechende Container erfolgreich beschlagnahmt.

„Bei der Razzia im Juni haben wir eine erste Charge von etwa 500 Containern beschlagnahmt. Dieses Mal haben wir im Hafen von Piräus weitere 1.935 Container beschlagnahmt, die in die EU unterwegs waren, sodass sich die Gesamtzahl der beschlagnahmten Container auf 2.435 erhöhte.“ In der Mitteilung heißt es, dass die in diesen neu beschlagnahmten Containern enthaltene Ladung weiterhin hauptsächlich aus Elektrofahrrädern, Textilien und Schuhen bestehe und zusammen mit den zuvor beschlagnahmten Containern einer detaillierten Inspektion unterzogen werde.

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Der Mitteilung zufolge hat der griechische Zoll bisher nur einen Teil der beschlagnahmten Container geöffnet und überprüft. Dennoch wurden in allen untersuchten Behältern betrügerische Praktiken wie „Falschdeklaration und Unterbewertung“ entdeckt.

Die EPPO erklärte außerdem: „Mindestens 500 mit E-Bikes gefüllte Container, von denen 360 noch nicht beim Zoll angemeldet wurden, stehen im Verdacht, falsch deklariert und stark unterbewertet zu sein, um Antidumpingzölle für chinesische Importe zu umgehen.“

Bezüglich der wirtschaftlichen Verluste legte die EPPO konservative Schätzungen vor. Am Beispiel der E-Bikes wurden nur 10 %-15 % der E-Bikes in jedem Container deklariert. Dies allein könnte zu einem Verlust von Zöllen in Höhe von 25 Millionen Euro und einem Verlust von Mehrwertsteuer in Höhe von 12,5 Millionen Euro für die EU führen.

Noch wichtiger ist, dass die EUStA feststellte, dass dieses betrügerische Muster seit mindestens acht Jahren anhält. Vorläufige Schätzungen gehen davon aus, dass der EU Zölle in Höhe von mindestens 350 Millionen Euro und Mehrwertsteuer in Höhe von 450 Millionen Euro entgangen sind.