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Die Schifffahrt im Roten Meer ist eingestellt, der Seefrachtverkehr hat stark zugenommen

SDI Logistics Co., Ltd | Dec 18, 2023

Da sich die Situation im Roten Meer verschärft, haben die vier großen Schifffahrtsriesen (MSC, Maersk, CMA CGM und Hapag-Lloyd) die Route durch die Bab el-Mandeb-Straße im Roten Meer eingestellt. Das bedeutet, dass der Schiffsverkehr zwischen Asien und Europa den Suezkanal meiden und vom Roten Meer auf das Kap der Guten Hoffnung in Südafrika umgeleitet wird. Dies führt zu höheren Kosten, höheren Frachtraten und Verzögerungen bei den Schiffsfahrplänen. Derzeit stehen auch andere Transportunternehmen unter enormem Risikoaversionsdruck. Wenn es zu groß angelegten Aussetzungen oder Abweichungen kommt, wird dies der globalen Lieferkette einen schweren Schlag versetzen.

 

Ein Großteil des Handels zwischen Asien und Europa wird über das Rote Meer abgewickelt, und die Sicherheitslage dort ist sehr besorgniserregend. Analysten sind der Ansicht, dass die Transportunternehmen vor allem das Kap der Guten Hoffnung umsegeln müssen, was dazu führt, dass Routen von Asien nach Nordeuropa und ins östliche Mittelmeer bis zu 10 Tage dauern. Darüber hinaus sind die Transportkosten dramatisch gestiegen. Je nach Ausmaß und Dauer der Störung des Suezkanals werden die Frachtraten voraussichtlich um bis zu 100 % steigen.

 

Aufgrund dieser Entwicklung, der Dürrebeschränkungen für die Schifffahrt im Panamakanal und der Reduzierung der Schiffskapazitäten und Schichten durch die Reedereien stieg der SCFI Container Freight Index als Reaktion darauf an und verzeichnete drei Anstiege in Folge! Der jüngste Shanghai Containerized Export Freight Index (SCFI) stieg um 61,31 Punkte auf 1093,52 Punkte, wobei sich der wöchentliche Anstieg auf 5,94 % ausweitete. Die vier großen Seerouten verzeichneten alle einen Anstieg, wobei der größte Anstieg in diesem Jahr einen Rekord darstellte.

 

Die Frachtraten auf den Europa- und Mittelmeerrouten sind in zwei aufeinanderfolgenden Wochen stark gestiegen. In diesem Zeitraum betrugen die Zuwächse 11,2 % bzw. 13,1 %. Die Frachtraten auf der Westamerikaroute stiegen um 9 % und auf der Ostamerikaroute um 14,9 %.