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Große japanische Schiffbau-Joint-Ventures werden auf Eis gelegt

SDI Logistics Co., Ltd | Sep 25, 2020

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Japans zwei größte Schiffbauer, Imabari Shipbuilding und Japan Marine United, werden die Pläne zur Gründung eines Joint Ventures wegen erweiterter rechtlicher Verfahren und teilweise wegen der Coronavirus-Pandemie verschieben.


Die beiden Werften kündigten Ende März die Gründung eines Joint Ventures an, und sie planen, das Gemeinschaftsunternehmen am 1. Oktober zu gründen.


Die beiden Werften warten jedoch noch auf die Genehmigung der überseeischen Wettbewerbsbehörde für den Zusammenschluss, und die Gründung des neuen Unternehmens wurde auf den 1. November verschoben.


Derzeit ist auch die Fusion zweier großer Werften im benachbarten Südkorea von den Aufsichtsbehörden blockiert. Der Fusionsplan zwischen Hyundai Heavy Industries (HHI) und Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering steht vor einer langfristigen Überprüfung durch die europäischen Kartellbehörden. Laut Reuters diskutiert HHI derzeit Zugeständnisse mit den EU-Regulierungsbehörden, um ihre Bedenken hinsichtlich der Fusion mit DSME zu zerstreuen.


In den letzten 18 Monaten, mit der Entstehung von Super-Werften, wurde die ostasiatische Schiffbaukarte komplett neu gezeichnet. 20 Jahre später haben sich in China die beiden staatlichen Schiffbaukonzerne China Shipbuilding Industry Corporation (CSIC) und China State Shipbuilding Corporation (CSSC) wieder zusammengesehen.