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In jüngster Zeit, beeinflusst durch die anhaltende Eskalation der Spannungen im Roten Meer,
Viele Reedereien meiden mittlerweile die traditionelle Route über das Rote Meer und umfahren stattdessen Afrika, was viele afrikanische Häfen zunehmend unter Druck setzt.
Nachfrage nach Öl steigt
Aufgrund der deutlichen Zunahme der Schiffsreisen durch die Umleitung Afrikas liegen die Schiffe derzeit in mehreren Häfen in Südafrika, Mauritius und den spanischen Kanarischen Inseln.
Die Nachfrage nach Schiffsheizöl ist stark angestiegen und der Preis für Schiffsheizöl im südafrikanischen Kapstadt ist kürzlich um 15 % gestiegen.
Einige Schiffe auf der Asien-Europa-Route müssen sogar vorab vorsorglich in Singapur auftanken.


Die EU, Russland und die Ukraine sind wichtige globale Nahrungsmittelproduzenten und -exporteure.
Am 18. erklärte die WTO, dass auf der Grundlage einer gemeinsamen Datenanalyse mit dem Internationalen Getreiderat
Im Dezember letzten Jahres vermieden etwa 8 % der Weizenlieferungen aus EU-Ländern, Russland und der Ukraine den Suezkanal und wählten andere Routen.
Da sich die Situation im Roten Meer weiter zuspitzte, stieg dieser Anteil in der ersten Januarhälfte dieses Jahres auf rund 42 Prozent.
Bevor die Situation im Roten Meer instabil wurde, lag der Anteil der Weizentransportschiffe, die andere Wasserwege wählten, im Durchschnitt bei nur etwa 3 %.
Darüber hinaus erklärten hochrangige ukrainische Regierungsbeamte am 18., dass aufgrund der Situation im Roten Meer und der Auswirkungen der Neujahrsfeiertage die Getreideexporte der Ukraine über den Seeweg im Januar im Vergleich zum Dezember des Vorjahres voraussichtlich um etwa 20 % zurückgehen werden.
Allerdings betonten Schifffahrtsquellen kürzlich, dass einige Getreideschiffe aufgrund der Situation im Roten Meer zwar eine Umleitung beschlossen haben,
Die meisten werden jedoch weiterhin den Suezkanal nutzen, die kürzeste Schifffahrtsroute zwischen Europa und Asien.
Die WTO betonte zudem, dass die Auswirkungen der zunehmenden Umleitungen von Getreideschiffen auf die Gesamtlieferungen noch relativ begrenzt seien.

